Kristin | MUSEsession

Bei mir im Studio gibt’s eine Regel: wenn mir beim Lesen deines Testimonials die Tränen kommen, kommt es am Blog.

Wie würdest du dich selbst beschreiben?

Ich bin eine mutige Abenteurerin und mein Leben ist eine inspirierende Entdeckungsreise.

Stell dir vor du erzählst deiner besten Freundin von deinem Fotoshooting: WARUM wolltest du das machen, und WIE ist es dir ergangen?

Das muss ich mir gar nicht vorstellen. Das ist genauso passiert. Im Rahmen meines Coachingprogramms gab es ein Modul, dass sich "mutiger Schritt" nennt. Als mein Coach mich zu Beginn meines Coachings fragte, ob ich schon eine Idee habe, was mein mutiger Schritt sein könnte, kam nach wenigen Sekunden die Antwort. Ein Fotoshooting, Ganzkörper und in Richtung Boudoir. Es fühlte sich richtig an, da ich schon lange diesen Wunsch hege, ihn aber schon seit Jahren begraben hatte. Denn in meinem Kopf war: Ich mache das, wenn ich schlank bin. Da ich nie schlank wurde, hab ich den Wunsch tief vergraben. Mein Coachingprogramm bringt mich gerade tief in die Verbindung mit mir und ich verstehe, dass mein Körper nie das Problem war. Er war ein Ausdruck dessen, was mir passiert ist. Er hat mich beschützt. Als ich angefangen habe nach Fotografen zu suchen und mich mit Boudoirfotografie zu beschäftigen, fand ein innerer Kampf statt. Ich sah all die schönen, schlanken Frauen, die sich in sexy Unterwäsche sinnlich fotografieren ließen. Ich weinte, denn ich würde nie das auf meinen Bilder sehen. So bin ich nicht.

Durch meinen Coach bin auf Konstantin gekommen. Ich hab mir sein Profil angeschaut und mochte die Art der Bilder. Teils kamen negative Gedanken auf, vorallem wenn ich Bilder sah von Menschen, die einen ähnlichen Körper hatten wie ich. Mein Kopf sagte nein. Zuviel Geld. Zu weit weg. Und dann noch die Unsicherheit, dass ich mir überhaupt auf Bildern gefallen werde.

Ich suchte nach Alternativen. Überlegte schon, ob ich nicht doch einen anderen mutigen Schritt wählen sollte. Bin aber immer wieder bei der Fotografie gelandet. An einem Samstag drehte sich die Perspektive in Bezug auf die Bilder und den Ausdruck auf den Bildern. Es geht nicht darum meinen Körper auf diesen Bilder zu sehen, sondern mich. So wie ich bin. Von außen auf meine innere Welt zu schauen und sie im Bild zu wiederzufinden.

Es geht nicht darum, dass andere meine Bilder schön finden. Es geht darum, dass ich mich auf den Bildern wiedererkenne.

Dann bin ich wieder auf Konstantins Profil, schaute mir seine Posts an und seine Website und dann war klar. Wenn ich das mache, dann mit ihm. Ich buchte mir ein Kennlerngespräch. Aber eigentlich wusste ich schon, dass ich das mit ihm machen wollte. Das Kennlerngespräch hat es nur noch bestätigt. Ich buchte das Fotoshooting und das war mein mutiger Schritt ... nicht das Fotoshooting selbst, sondern: Ja zu diesem Fotoshooting bei ihm zu sagen und das Geld in mich zu investieren. Als das Gespräch vorbei war, kam der Verstand zurück. Ein Anteil in mir sagte: Perfekt. Wir machen das und das ist genau richtig. Und ein anderer Anteil sagte: Spinnst du jetzt komplett? Wie kannst du nur soviel Geld ausgeben, in dieser Situation und dann noch für etwas, was keinem Zweck dient. Ich ging spazieren, um die Energie, die durch die 2 Anteile entstanden ist, rauszuschaffen. Danach überwies ich die Anzahlung, buchte den Zug und das Hotel. Es gab kein zurück mehr ;-) keine Ausreden. Auch wenn das mein Verstand noch so sehr wollte.

Bis zum Fotoshooting überlegte ich mir, welche Versionen von mir ich auf den Bildern sehen wollte.Ich entschied mich für meine Lieblingskleider und meine Lieblingsunterwäsche, in der ich mich wohlfühlte (keine Spitzen-BH's oder Spitzenbodys). Das Einzige, was ich mir neu kaufte, war ein Langarmbody, den ich unabhängig von dem Fotoshooting sowieso kaufen wollte. Anfang Oktober war es dann soweit.

Ich reiste einen Tag vorher an, um entspannt am nächsten Tag beim Fotoshooting zu sein. Das Fotoshooting selbst, war schon ein Erlebnis für sich. Konstantin und Julia sind einfach 2 so tolle Menschen. Allein, dass ich sie kennenlernen durfte, war das Ganze wert.

Ich beschreibe das Fotoshooting gerne so: Es ist wie wenn du bei Freunden zu Besuch bist und einer von ihnen ist zufällig Fotograf und macht dann Bilder von dir. Ich hab mich in keiner Sekunde unwohl gefühlt, sondern im Gegenteil: ich fühlt mich sicher und gesehen. Konstantin kann während des Fotoshootings wunderbar den Raum halten und dich immer wieder zum Lachen bringen (auch mal zum Weinen, wenn plötzlich dein Lieblingslied zu hören ist). Ich werde diesen Tag nie vergessen und das nicht nur wegen der Fotos, die entstanden sind :-)

Was waren deine ersten Gedanken, nachdem du deine Bilder gesehen hast? Wie würdest du die Bilder beschreiben? Haben wir kreiert was du dir erwartet hast?

Im ersten Moment war ich glaube ich überfordert. Da war immer noch ein Anteil, der erwartet hat, dass ich mir auf den Bildern nicht gefallen werde. Als wir dann in der ersten Runde die Bilder nach Farbe oder schwarz/weiß entschieden haben, kam langsam dieses "WOW" Gefühl auf. Ich sah MICH auf diesen Bildern. Ich sah die Versionen von mir, die ich sehen wollte. Ich erkannte meine innere Welt als ich die Bilder betrachtete. Mit jeder Runde war ich noch mehr fasziniert, was ich auf den Bildern sah. … Ich hatte das so oft von seinen Kundinnen gelesen, dass es schwer war, sich für einzelne Bilder zu entscheiden. Doch das es auch mir so gehen würde, davon bin ich nicht ausgegangen. Am Ende habe ich mehr Bilder genommen als im Fotoshooting inkludiert waren, da ich mich von keinem dieser Bilder mehr trennen wollte. Also ja es ist genau das entstanden, was ich mir von diesem Fotoshooting bzw. von den Bildern erhofft hatte und noch mehr darüber hinaus. Das Beste überhaupt ist, dass ich den inneren Gefühlszustand, den ich auf den Bildern sehe, abrufen kann, wenn ich mir nur das Foto in Erinnerung rufe. Das ist schon fast wie Magie.


Stell dir vor du öffnest in 3 Jahren dein Album und betrachtest deine Fotos. Was werden deine Gedanken sein, wenn du so an diese Erfahrung zurückdenkst?

Ich glaube, dass ich Stolz und unendliche Dankbarkeit empfinden werde. Und wahrscheinlich werde ich auch über die Version von mir damals ein bisschen schmunzeln. Stolz vor allem in Hinblick, dass ich diesen Schritt gegangen bin und das für MICH gemacht habe. Unendliche Dankbarkeit für diesen Moment, der meinem Leben eine andere Richtung gegeben hat. Und das Schmunzeln kommt vermutlich davon, dass ich mich wundere für wie "klein" und "unwíchtig" ich mich damals gehalten habe. Und ich jetzt die wahre Größe schon in den damaligen Bildern erkenne.

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MAGDALENA | MUSEsession